Preise HausbauWer mit dem Gedanken spielt, sich sein Traumhaus zu bauen, stolpert recht schnell über die unterschiedlichen Angebote der verschiedenen Baufirmen. Doch warum ist das so? Warum kostet ein Haus mit beispielsweise 150 qm² Wohnfläche bei dem einen Anbieter so viel mehr als bei dem anderen Bauunternehmen? Um diese Frage zu beantworten, reicht ein oberflächlicher Blick nicht aus. Viele Bauherren schlittern in die Kostenfalle, weil sie einige Kleinigkeiten einfach außer Acht lassen. Dabei summieren sich bei einem Hausbau die relativ kleinen Beträge - insgesamt gesehen - durchaus zu einer stattlichen Summe. Der Hauspreis setzt sich wie ein Puzzle aus vielen kleinen Einzelteilen zusammen.

 

Wie entsteht der Hauspreis beim Massivhaus

Wer einen Architekten mit der Planung des Hauses beauftragt, träumt sicher von einem Haus, das bis in den letzten Winkel seinen Vorstellungen entspricht. Bereits hier können bei vielen Hausanbietern höhere Kosten auf den Bauherren zukommen. Doch das muss nicht sein, denn es gibt Hausanbieter, bei denen die individuelle Planung des Eigenheims ein kostenloser Service ist, wie beispielsweise bei massivhaus-zentrum.de.
Günstiger wird es, wenn sich der Bauinteressent an einen Bauunternehmer wendet, der Massivhäuser in unterschiedlichen Ausführungen fertig geplant im Angebot hat. Doch welcher Bauinteressent möchte schon ein komplett durchgeplantes Haus ohne Gestaltungsspielraum haben?

Die Frage, wovon der Preis für ein Haus noch abhängt lässt sich leicht beantworten: Die Qualität der Ausstattung spielt ebenso eine Rolle wie der Umfang der zugesicherten Arbeiten.

Generell lässt sich sagen, dass es in der Hand des Bauherrn liegt, wie günstig oder teuer das Eigenheim wird.

 

Die preislichen Unterschiede beim Fertighaus

Bei einem Fertighaus hängt der Hauspreis neben der eigentlichen Größe natürlich ebenfalls von den verwendeten Baustoffen und Materialien ab. Er richtet sich zudem danach, welche Leistungen vertraglich vereinbart wurden. Nicht immer sind Erdarbeiten, die Bodenplatte oder Malerarbeiten, Bodenbeläge sowie Armaturen im Vertragsumfang enthalten. Die verschiedenen Haustypen wie etwa der Bungalow oder das Einfamilienhaus sind normalerweise im Niedrig-, Mittel- und Hochpreissegment erhältlich. Dabei stehen niedrigere Preise nicht unbedingt für einen Qualitätsverlust. Oft spielen gewünschte Extras eine große Rolle bei der Preisgestaltung. Im Gegensatz zum Massivhaus sind die Kosten für indviduelle Planungen oft höher, weil beim Fertigbau in der Regel die Haustypen standardisiert sind.

 

Aufgepasst bei der Preisfrage

Meist sind die Preise für diverse Bauleistungen schwammig und vage erklärt. Von Transparenz kann keine Rede sein. Der baufachliche Laie sieht die Preise und freut sich darüber, wie günstig sein Hausbau wird.

Hier lauert die Gefahr:
Bei jedem einzelnen Anbieter sollte genau hinterfragt werden, was im Grundpreis enthalten ist und was nicht gemacht wird. Bei unklaren Formulierungen sollte ebenfalls nachgehakt werden.

Tipp:
Es empfielt sich, einen unabhängigen Bauberater mit der Prüfung des Hausangebotes nebst der Baubeschreibung zu beauftragen. Diese Investition macht sich schnell bezahlt! Möglich ist dies zum Beispiel bei Hausbauberater (www.hausbauberater.de).

Dazu ist die Bau- und Leistungsbeschreibung unverzichtbar:
Darin stehen nicht nur die Preise, sondern auch die verwendeten Materialien, die Mengenangaben und die Qualitäten. Um die Kosten so genau wie möglich zu ermitteln, muss darauf geachtet werden, welche Vorleistung seitens der Bauherren erbracht werden müssen oder welche das Bauunternehmen durchführt. Wer kümmert sich zum Beispiel um die Baugrunduntersuchung oder den Zufahrtsweg für den Lastverkehr? Oft hängt der Hauspreis außerdem noch davon ab, ob sich der Katalogpreis auf den reinen Grundpreis ab Oberkante Keller bezieht oder ob ein Keller inbegriffen ist. Zudem kommen auf den Bauherren noch weitere Kosten zu, beispielsweise die „Mehrkosten aufgrund der Bemusterung“. Dabei handelt es sich um Kosten, die die individuelle Ausstattung betreffen.

 

Fazit
Zusammenfassend beeinflussen die eigenen Wünsche, wie günstig oder teuer das Haus wird. Die Frage „wovon hängt der Hauspreis ab?“ lässt sich also nicht pauschal beantworten. Je besser der Hausbau geplant und vorbereitet wird, umso komplikationsloser und berechenbarer verläuft er in der Regel. Vergleiche sind wichtig – doch dazu muss der baufachliche Laie gewisse Fachausdrücke auch verstehen, denn unseriöse Unternehmen setzen genau auf diese Unkenntnis vieler Bauinteressenten.
Ein kleines Beispiel mag dies veranschaulichen: Der Begriff „schlüsselfertig“ ist nicht geschützt. Manche Bauunternehmer verstehen darunter, dass lediglich die Rohbaumaßnahmen ausgeführt werden, doch für etliche Bauherrn beinhaltet dieser Ausdruck die komplette Fertigstellung des Hauses mit der gesamten Innenausstattung. Deswegen sollte bei einem Hausbau nie eine überstürzte Entscheidung getroffen und nie etwas unterschrieben werden, was man nicht hundertprozentig verstanden hat. 

 

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